Wussten Sie, dass Erdbeeren mehr Vitamin C als Zitronen enthalten?

Schon unseren Vorfahren in der Steinzeit waren Erdbeeren bekannt. Im 18. Jahrhundert entstand in Holland durch Kreuzungen die heute in Deutschland handelsübliche Gartenerdbeere. Inzwischen gibt es über 600 verschiedene Sorten, die sich in Größe, Struktur, Farbe und Geschmack voneinander unterscheiden.

 

Die Erdbeere zählt botanisch zu den Sammelnussfrüchten und nicht, wie man denken könnte, zu den Beeren. Sie ist eine Scheinfrucht, denn ihre eigentlichen Früchte sind die kleinen gelben Kernchen, die auf dem Fruchtfleisch sitzen.

 

Erdbeeren wird ein hoher Gesundheitswert zugeschrieben: Sie wirken blutreinigend, tonisierend (kräftigend), fiebersenkend und bringen Ihre Verdauung wieder auf Trab. Auch sollen sie helfen, den Blutdruck zu senken. Die Inhaltsstoffe können vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen, Krankheitskeime abtöten und wirken entzündungshemmend.

 

Erdbeeren bestehen zwar zu 90 Prozent aus Wasser, haben aber dennoch einen intensiven Geschmack. Jedoch verlieren sie schnell ihr Aroma, weswegen sie innerhalb weniger Tage nach der Ernte verzehrt oder eingefroren werden sollten.

 

Beim Selbstpflücken ist es wichtig die Erdbeere mit Stiel und Kelchblatt zu pflücken und diese erst nach dem Waschen zu entfernen. So bleibt der Geschmack länger erhalten. Erdbeeren sind sehr druckempfindlich, deshalb muss man sie vorsichtig transportieren. Beim Waschen sollte man die Erdbeeren nie unter einen harten Wasserstrahl halten, sondern nur kurz in kaltes Wasser tauchen und danach vorsichtig trocken tupfen.